Beiträge von wozie

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    Klopp wird sich seine Taktik aber ja schon vor der Nominierung überlegt haben. Glaube nicht, dass er dann plötzlich festgestellt hat, dass er Kimmich auf die 6 stellen muss, weil er keinen anderen spielstarken 6er im Kader hat. Das wird er ja vorher geplant haben. Er hätte auch Stiller als Pavlovic-Alternative nominieren können. Er hätte auch Pavlovic in den ersten Kader nominieren können, insbesondere, wenn sein mittelfristiger Plan ist, ihn zusammen mit Kimmich aufzustellen.

    Ja genau den Stiller-Gedanken hatte ich auch, er wäre tatsächlich neben Pavlovic der einzige, der diese tiefe Sechs so ausfüllen könnte, aber ich glaube, dass Stiller einfach nicht die physischen Vorraussetzungen für Klopps Gegenpressung hat und deswegen auch nicht nominiert wurde. Dann wäre Pavlovic tatsächlich der einzige.

    Und wenn Klopp diese Doppelkader Idee gerne wollte, hätte ja ohnehin ein Kader ohne Pavlovic auskommen müssen, egal wie man es dreht und wendet. Und Kimmich ist halt von allen anderen derjenige, der das noch am besten kann. Aber seine Paradeposition ist das auch nicht. Daher wird Klopp wohl eher in den "sauren Apfel" gebissen haben und Kimmich für die ersten beiden Spiele auf diese Position zu stellen als die ganze Doppelkaderidee zu verwerfen. Mittelfristig wird Kimmich aber bestimmt wieder die Achterposition einnehmen, was ihm auch ganz bestimmt entgegenkommt.

    Ne, schau du schreibst es ja selbst:

    DM und RZM = Spielertyp ZM (2 davon)

    und LOM = (Z)OM = 10er Spielertyp (1x)

    ob es dann ein 4-2-3-1, 4-2-1-3 ist, ist egal und von den Prinzipien her ist sogar ein 4-3-3 so möglich. Wirtz hatt sich auch öfters mal den Ball von hinten geholt.

    Ja klar, du kannst natürlich sagen vereinfacht ist alles zentrales Mittelfeld, die Spieler bewegen sich ja auch und 433 und 4231 sind jetzt auch nicht komplett unterschiedlich ist - geschenkt.

    Mir ging es ja auch nicht darum, allgemein über Spielsysteme zu philosophieren, sondern einen Beitrag zu der Diskussion zu leisten, welche konkreten Positionsprofile Klopp im Bereich zentralen Mittelfeld vorgibt. Es geht nicht um "Spielertypen", sondern die taktische Ausrichtung des Trainers, die diese Spielertypen ausfüllen sollen.

    Und das war jetzt auch im vierten Spiel trotz unterschiedlichen Spielern DM, RZM, LOM und nicht "zwei Sechser und ein Zehner". Ist auch nicht meine Erkenntnis, sondern vom Taktikanalysten Tobias Escher. Ich finde es persönlich auch schwer solche Feinheiten so klar zu sehen. Aber die Erkenntnis könnte ja dabei helfen, wenn hier Aufstellungen diskutiert werden.

    Leute, im Speziellen Max85 und wozie

    ob nun 4-2-3-1 oder 4-3-3 ist relativ egal, da es letzlich nur auf dem Papier existiert, sich auf dem Feld dann anders entfaltet und gerade die 2 Formationen sehr fließende Übergänge haben.

    Im Grunde geht es in der NM dabei nur um das Personal und das entspricht mit Wirtz/eigtl. Musiala aber dann Amiri, eher einem 4-2-3-1 weil es vom Spielertypus 2 ZM's und ein ZOM beinhaltet hatt.

    Nee genau das Gegenteil scheint der Fall zu sein. Die Struktur im Mittelfeld war in allen Spielen DM,RZM,LOM, unabhängig davon, wer auf dem Platz stand. D.h. die Spieler sollen ein System ausfüllen und das System wird nicht auf einzelne Spieler ausgerichtet.

    Und wenn das das System im MF ist, gibt es eigentlich nur einen Spieler, der die DM Rolle optimal ausfüllt und das ist Pavlovic. Kimmich musste da halt ran, weil Nmecha oder Amiri das noch weniger können. Ich denke aber, dass aufgrund dieser Struktur Pavlovic so ziemlich gesetzt ist, die anderen Achter Kimmich Druck machen sollen und LOM dann halt Musiala oder Wirtz.

    Völlig richtig. Im 4-3-3 gibt es eben keine Doppel-6, sondern nur einen 6er (und da ist Pavlovic mMn der deutlich bessere). Stattdessen gibt es einen zweiten 10er (oder meinetwegen zwei offensive 8er) und da ist Bischof gegenüber Kimmich im Vorteil.

    Laut Tobi Escher spielen sie nicht symmetrisch mit 6er und 2 8ern, sondern mit DM, RZM und LOM.

    Da wären die Rollen dann doch ziemlich klar verteilt. (Pavlovic, Kimmich, Wirtz/ Musiala)

    Es ist ein Irrglaube, dass Ruhe im Verein für Erfolg sorgt.

    Der erfolgreichste Verein der Welt und insbesondere der letzten 20 Jahre ist Real Madrid. Gegen die sind wir doch ein Ponyhof! Da ist immer Unruhe und trotzdem haben sie die CL öfter gewonnen als jeder andere.

    Dahinter dann Barca und wir. Auch keine Kinder von Traurigkeit, was Unruhe anbelangt.


    Natürlich braucht es das nicht unbedingt. Aber mir kann doch keiner erzählen, dass die Mannschaft auch nur 1% an Leistung verliert, wenn sich der Vorstand - auch öffentlich- streitet.

    Dass sich Mannschaften von solchen Sachen wahrscheinlich oft überhaupt nicht beeindrucken lassen, geb ich dir.

    Dass jede einzelne Aussage an sich jetzt nicht super vereinsschädigend ist, geb ich dir auch.

    Aber es so zu drehen, dass diese ständigen Kommentare aus dem Aufsichtsrat zum Wohle des Vereins stattfinden, weil Fußballvereine das anders als "richtige" Unternehmen bräuchten, ist richtig Quatsch.

    Ohne Kontinuität einen gemeinsamen Plan durchzuziehen und dabei eigene Egos zurückzustellen, wird es den ganz großen Erfolg nie geben. Das gilt auf dem Platz für die Mannschaft und auch neben dem Platz für die Verantwortlichen.

    Und genau das ist übrigens auch die Achillesferse von Real Madrid, deswegen kein gut gewähltes Beispiel.

    Wir haben in dem Zeitraum dreimal gegen City verloren. Würde mich mal interessieren, ob wir auch schon Rechtswege ausloten. Da geht es in Summe schließlich auch um rund 8-9 Mio entgangene Siegprämien in der Gruppenphase.

    CL sollte doch nicht betroffen sein, oder? Es geht ja um PL Regularien. Die UEFA hatte ihre Chance und leider nicht sauber genug juristisch gearbeitet, als dass das Urteil vorm CAS standhalten könnte.

    Die Vergleiche zwischen normaler Arbeit und Fußball haben hier schon viele kritisiert. Das hier ist ein rein öffentliches Unternehmen. Das ausschließlich von der Öffentlichkeit lebt und so gar nicht davon, in Ruhe irgend etwas seriös zu machen, wie das ein normaler Arbeitnehmer wie ich tut.

    Genau, deswegen sind auch die Vereine, wo immer viel Medientheater ist so viel erfolgreicher als die Vereine, die in Ruhe arbeiten können.

    Und deswegen ist es auch so wichtig, dass man im Fußballgeschäft regelmäßig über Internas plaudert, eigene Mitarbeiter öffentlich kritisiert und gegen ehemalige Mitarbeiter nachtritt. Alles wichtige Bausteine für den sportlichen Erfolg.

    Das ist ja der KHR Thread und es geht hier in erster Linie nicht um Kahn, aber genau diese Geschichte mit den Unternehmensberatern meine ich ja.

    Wenn KHR hier die beleidigte Leberwurst spielt, nur weil er nicht die Aufmerksamkeit bekommt, die ihm seiner Meinung nach zusteht, dann wird das ja wohl auch nicht anders gewesen sein, als Kahn in seiner Funktion als Sportvorstand Expertise in den Verein geholt hat.

    Die Befürchtung ist, dass da eventuell schon gute Arbeit geleistet wurde, aber man einfach nicht damit klargekommen ist, dass da plötzlich Entscheidungen von Leuten getroffen werden, die man persönlich (noch) nicht kennt bzw nicht persönlich eingestellt hat.

    Ich schätze KHR und alles was er für unseren Verein geleistet hat, bin in der ganzen Kahn Geschichte auch nicht super tief drin, allerdings scheint das Thema auch nach Kahn mit Eberle ja immer noch zu dominieren.

    Angefangen bei der Trainersuche, wo KHR auf eigene Faust am Sportvorstand vorbei Glasner anfragt, die ständigen Zurechtweisungen und Mahnungen aus dem Aufsichtsrat (Eigenbrötler, Transferstopp, "muss noch viel lernen", etc.). Die Tatsache, dass das immer öffentlich passiert, zeigt ja auch, dass es weniger ums Inhaltliche und mehr um Aufmerksamkeit und Ego geht. Es scheint, dass man Eberl am liebsten wieder durch einen Grüßaugust ersetzen würde, der keine eigene Agenda verfolgen darf, das aber nun Mal nicht geht, weil Eberls Arbeit einfach objektiv zu gut ist.

    Wenn das sogar jetzt noch so ist, liegt es ja nahe, dass es bei Kahn nicht ganz anders gewesen sein kann und das die nachträgliche Kritik an seiner Arbeit vorsichtig ausgedrückt eher wenig Substanz hatte.

    Je mehr an die Öffentlichkeit kommt wegen welchen lächerlichen Befindlichkeiten hier strategische Grundsatzentscheidungen getroffen werden, desto mehr verdichten sich bei mir auch die Zweifel daran, dass Kahn hier tatsächlich so viel falsch gemacht haben soll oder ob der ganze Schlamm der ihm hinterher geworfen wurde nicht auch einfach nur reines gekränktes Ego war.

    Das sagt KI:

    • Links unten / Mitte links: Die geschwungenen Linien im Bereich des Buchstabens „B“ und über den Rauten weisen typische Merkmale der Autogramme von Spielern der goldenen 70er-Jahre-Generation auf (wie etwa Sepp Maier oder Uli Hoeneß), sind jedoch durch die Überlagerung mit dem roten Untergrund und leichte Verblasstheit nicht mehr zweifelsfrei lesbar.

    Das hört sich schon so an wie: "Ich habe absolut keine Ahnung, was hier abgeht, irgendwas mit Unterschriften halt."

    Wagner ist dann wohl doch dabei, die Sperre wurde aufgehoben.

    Vom Kicker:

    "Am Montag hatte der DFB einen ersten Einspruch der SV Elversberg gegen die Ein-Spiel-Sperre für Trainer Vincent Wagner abgelehnt. Begründung: Es handele sich bei dem Feldverweis um eine Tatsachenentscheidung des Schiedsrichters, "an die auch die Sportgerichte grundsätzlich gebunden" seien. Die Elversberger hatten trotzdem ein weiteres Mal Einspruch gegen die Sperre des Trainers eingelegt.

    Dieser wurde am Freitag am DFB-Campus in Frankfurt mündlich verhandelt - mit dem entgegengesetzten Ergebnis. Das Sportgericht unter dem Vorsitz von Stephan Oberholz hob in einer mündlichen Verhandlung das vorangegangene Urteil auf. Damit entfällt auch die Sperre für das Spiel am Sonntag um 17.30 Uhr (LIVE! bei kicker) gegen den FC Bayern.

    Dieses Urteil sei "die absolute Ausnahme", sagte Oberholz, und nur deshalb möglich, weil der Schiedsrichter einen Irrtum eingeräumt habe. Wagner dankte dem Referee für dessen Ehrlichkeit. "Ich bin froh, dass der Gerechtigkeit Genüge getan wurde", sagte er.

    Die SV Elversberg hat alles versucht - und Erfolg gehabt: Aufstiegstrainer Vincent Wagner wird nun doch im ersten Aufeinandertreffen der Elversberger Bundesliga-Geschichte mit dem FC Bayern auf der Bank sitzen.

    https://www.kicker.de/zweiter-einspruch-erfolgreich-dfb-hebt-sperre-gegen-elversberg-trainer-wagner-auf-1251310/artikel

    Die Frage ist halt, ob man sich dann absichtlich so dämlich stellen muss, um sein Gegenüber noch blöder dastehen zu lassen.

    Nein! Guck dir das doch an. Man sieht doch wie er am Anfang noch versucht irgendwie zu antworten, aber einfach nicht weiß was er dazu sagen soll. Dann leidet er förmlich als er merkt, dass die zweite Frage noch dümmer ist und als er dann auch noch für seine Antworten kritisiert wird, und reagiert er quasi mit einem gequälten "I don't know".

    Es gibt einfach Leute, die Probleme damit haben, irgendwelche Bullshitphrasen zu dreschen, die sie nicht fühlen und gleichzeitig zu höflich sind (oder denen es vielleicht auch einfach zu egal ist), um jetzt mit dem Journalisten wie Kroos in die Medienkritik zu gehen.

    Also vielleicht kann man ja einfach Mal den Raum lesen und nach drei gleichen Fragen zu seinen Gefühlen, die vierte zum Spiel stellen (Positionswechsel? Unterschied erste/zweite HZ?). Nein, er sticht genau in die Awkwardness rein und fragt ihn: What makes you happy? Ich leide da echt mit ihm mit.

    Ob Mittlerweile habe ich das Gefühl, er macht es extra um diesen Status zu haben.

    Nee, mittlerweile machen das die Journalisten extra, um auf Kosten Michaels irgendwelche viralen Hits zu erzeugen.

    Ich hoffe, dass es am Ende nicht das ist, was ihn auf emotionaler Ebene von uns wegtreibt, weil er das nicht mehr erträgt.

    • How does it feel to win 5:0?
    • How easy is it to score goals like that? How does it feel?
    • How does it happen is it just from the inside or do you think about it?
    • If it was easy like that everyone can do it but you are the only one?!
    • You make it quite hard for you to make an interview, what makes you happy, what makes you laugh?

    Meine Fresse, der darf Michael Olise, Mr No Bullshit und einer der momentan krassesten Sportler der Welt, interviewen und dann kommen fünf solche Schrottfragen. Du kannst doch auf keine einzige Frage irgendwas Substanzielles antworten, selbst wenn man sich Mühe gibt. Und dann ist Olise wieder "etwas speziell". Das ist doch eigentlich die "normale" Reaktion auf so einen Quatsch. Vielleicht sollten die Spieler sich mal ein Beispiel nehmen und aufhören diese immergleichen Kackfragen ernstzunehmen und dadurch zu normalisieren.

    Finde krass, dass sich dieser Mythos so hält, dass wir gegen mauernde Gegner Probleme haben. Haben wir die 125 Tore gegen Real und City geschossen? Wohl kaum.

    In aller Regel haben wir mit den Maurermeister eben keine Probleme, sonst würden wir nicht so viele Tore schießen. Die meisten mauern ja eben.

    Manche kriegen es leider einfach nicht in den Schädel, dass es nicht in ausnahmslos jedem Spiel gelingt, diese Gegner zu knacken. Egal ob man einer der FCBs, City oder PSG ist. Diese Freakspiele, in denen es nicht klappt, bleiben im Gedächtnis. Dass wir aber wahrscheinlich 45 von 50 dieser Spieler (meistens hoch) gewinnen, ist dann wohl zu normal. Allerdings ist mir aber auch klar, aus welcher faktenresistenten Richtung das in der Regel kommt :)

    Vor allem passiert das Spitzenteams in anderen Ländern noch viel häufiger.

    Zusätzlich finde ich es positiv, dass wir bei solchen Spielen defensiv auch wieder richtig stabil stehen hinten. Unentschieden ist ja fast schon das Worst Case Scenario. Man sollte nicht vergessen, dass das vor nicht allzu langer Zeit noch ganz anders war.

    Ich glaube, dass unsere Dominanz mehr Substanz als ausschließlich Geld hat. Die Profis sind doch eh alle Multimillionäre. Irgendwann kommt es auch Mal auf gewachsene Strahlkraft des Vereins, stetige Gier nach Erfolg, Leistungskultur in der Mannschaft und gutem Management an. Sonst würde der beste Fußball in der Wüste gespielt werden. Also natürlich ist Finanzkraft irgendwo auch entscheidend, weil wir so Fehler abfedern können aber finde es irgendwie naiv zu denken, dass ein Ende von 50+1 oder Umverteilung von Geldern die Lücke zu den restlichen Bundesligisten signifikant schließen könnte.

    Frage mich, woher die Zahl "100 Millionen" Ablöse denn kommen soll, wenn City nur mit dem Spieler und nicht mit dem Verein gesprochen hat.

    Wenn Aleks kein Interesse an einem Wechsel hat, wird man ihm ja wohl kaum mit einer hohen Ablöse locken können, von der der Spieler ja absolut gar nichts hätte.

    Was ich mir vorstellen kann ist, dass aus der "statt Bouaddi" Aussage einfach Mal von irgendeinem Medium diese konkrete Zahl aus der Luft gegriffen wurde.

    Oder woher soll die Zahl sonst kommen?